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Der Apothekerberuf

 

Wer an „Apotheker“ denkt, hat zumeist den in der öffentlichen Apotheke vor Augen. Und das ist auch nicht falsch, denn in diesem für alle deutlich erkennbaren Bereich arbeiten die meisten Apotheker. Und doch bietet kaum ein naturwissenschaftlicher Beruf so viele verschiedene Facetten.

Einmal ist der engagiert forschende Wissenschaftler gefragt, dann wieder der einfühlsam zuhörende Gesprächspartner des Patienten oder aber der knallhart kalkulierende Projektmanager. Und genau das macht den Reiz dieses Berufes aus. Als Apotheker werden Sie nicht auf eine Tätigkeit festgelegt. Es bleiben Ihnen viele spannende Entwicklungsperspektiven für ein abwechslungsreiches und interessantes Berufsleben. Apotheker arbeiten ebenso in der Industrie, in Krankenhäusern, im Großhandel, in der Wissenschaft und Forschung, in Gesundheitsbehörden und Verwaltung, Fachverlagen, der Bundeswehr und den Krankenkassen. Einmal geht es um Fragen der Arzneimittelentwicklung, Herstellung oder Zulassung, dann wieder um die Beratung von Patienten und Ärzten in der Arzneimitteltherapie.

 

 

 

 

Wer kann Apotheker werden?

Voraussetzung für das Pharmaziestudium ist das Abitur, den Numerus Clausus erfahren Sie bei der jeweiligen Universität. Vor allem sollten Sie Interesse für naturwissenschaftliche Fächer mitbringen. Denn als Apotheker isolieren Sie zum Beispiel Inhaltsstoffe aus Pflanzen und stellen daraus Arzneimittel her. Die enthaltenen Stoffe entfalten dann im Körper ihre Wirkung. Um diese komplexen Vorgänge richtig zu verstehen und anzuwenden, bedarf es schon eines gewissen Interesses für Biologie und Chemie bis hin zur Molekularbiologie.

Wenn Sie zum Beispiel in der öffentlichen Apotheke oder in der Krankenhausapotheke Ärzte und Patienten beraten und betreuen möchten, sollten Sie natürlich auch kommunikative Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Geduld mitbringen. Denn das Arzneimittel wird seine Wirkung im Körper des Patienten nur dann optimal entfalten, wenn dieser die empfohlene Therapie konsequent anwendet
 

Öffentliche Apotheke

Als Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie arbeite ich in einer öffentlichen Apotheke. Die öffentliche Apotheke ist erste Anlauf-stelle für alle Gesundheitsfragen und bietet heute ein breites Spektrum von Dienstleistungen, die von der Reiseimpfberatung über die Herstellung individueller Salben und Cremes bis hin zu Blutuntersuchungen reichen.
Meine Hauptaufgabe ist die Beratung unserer Kunden und Patienten. Dabei geht es um Arzneimittelinformationen wie die korrekte Anwendung eines Medikaments, mögliche Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder um erklärungsbedürftige Darreichungsformen wie beispielsweise die Handhabung eines Asthmasprays. Aber auch bei Gesundheitsfragen wie der Bewertung einer neuen Pille zur Crash-Diät oder Fragen nach dem Sinn neuer Gesundheitstrends ist unser pharmakologischer Sachverstand gefragt. Bei uns steht der Mensch, der als Patient und Kunde in die Apotheke kommt, im Mittelpunkt. Hierbei ist es wichtig, das an der Universität erworbene naturwissenschaftliche Wissen in die tägliche Beratungspraxis umzusetzen. Dazu benötigt man Einfühlungsvermögen und kommunikative Fähigkeiten. Die Kombination dieser drei Komponenten sowie die Freude am Umgang mit Menschen macht unseren Beruf erst so richtig interessant und abwechslungsreich. Die Anforderungen des sich stetig wandelnden Gesundheitswesens sind groß. Darum gilt es sein Wissen immer auf dem neuesten Stand zu halten. Es wird also nie langweilig.
 
Quelle:Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
www.apothekenberufe.de
 
 
 

Pharmazeutisch Technische Assistentin (PTA)

 

Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein sind gefragt

Apotheken sind Gesundheitszentren für Menschen mit unterschiedlichsten Fragen. Neben der Arzneimittelversorgung nimmt die Beratung zu allgemeinen  Gesundheitsfragen sowie Beratung zu gesunder Ernährung, Schönheit und Vitalität ständig zu. Das macht die Arbeit für PTAs so abwechslungsreich.

In der Apotheke werden individuelle Tees, Salben oder Cremes hergestellt – PTAs, die rechte Hand des Apothekers, übernehmen die verantwortungsvolle Aufgabe der Herstellung vieler Spezialrezepturen, die nicht im Handel erhältlich sind. PTAs prüfen und beurteilen dabei die Qualität der Ausgangsstoffe und kennen die Vorschriften im Umgang mit Arzneimitteln.


Aufgaben und Kenntnisse der PTAs in der täglichen Praxis sind u. a.:

> Beratung und Abgabe von Arzneimitteln:
verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
> Arzneimittelinformation:
Bearbeitung von pharmazeutischen Anfragen, beispielsweise mit Hilfe von Datenbanken

> Kundenbetreuung:
Beratung, Informationen und Abgabe von Medizinprodukten wie z. B. Blutzucker-, Blutdruck- und Cholesterinmessgeräten und Nahrungsergänzungsmitteln, Körper- und Säuglingspflege, Kosmetik und Diätkost
 

> Herstellung von Arzneimitteln:
Auf Rezept oder auf Wunsch des Kunden, z. B. Salben,
Zäpfchen, Kapseln, Emulsionen, Augentropfen, Teemischungen
> Laboruntersuchungen:
Prüfung von Arznei- und Hilfsstoffen sowie Teedrogen auf Identität und Qualität, Prüfung von Fertigarzneimitteln, Dokumentation der Prüfungen, Testverfahren wie Blutzucker-
und Cholesterinbestimmungen
> Sortimentspflege:
Fachgerechte Lagerung von Arzneimitteln und Chemikalien, Prüfung und Pflege des Bestands, Kontrolle der Verfallsdaten

 

Quelle:Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
www.apothekenberufe.de

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA)

 

Kaufmännisches Denken und Organisationstalent ist gefragt

Von PKAs hängt vieles ab: Sie sorgen für den Nachschub der Arzneimittel, beschaffen das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt und unterstützen den Apotheker bei seiner Arbeit.

PKAs managen die Warenwirtschaft, übernehmen Vertretergespräche, gestalten die Schaufenster sowie die Präsentation der Waren im Verkaufsraum.

Passend zum abwechslungsreichen Alltag in einer Apotheke ist auch das Arbeitsgebiet der PKAs sehr vielseitig.

 

Aufgaben und Kenntnisse der PKAs in der täglichen Praxis sind u. a.:

Kaufmännische Aufgaben:
Bestellungen entgegennehmen, Bearbeiten von Rechnungen und Lieferscheinen, Buchführung, Zahlungsverkehr, Preiskalkulation …

Warenbewirtschaftung:
Überwachung des Arzneimittelvorrats; Entgegennehmen, Auszeichnen und Einsortieren der Ware; Erstellen von Lagerlisten …

Maßnahmen zur Verkaufsförderung:
Warenpräsentation, Schaufensterdekoration und Planung von Sonderaktionen …

Kundenbetreuung:
Verkauf und Information von z. B. Kosmetika, Diätkost, Babyprodukten, Verbandstoffen und Krankenpflegeartikeln …

 

Quelle:Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
www.apothekenberufe.de

 

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